Ea nam legere mentitum prodesset

Cetero oporteat sensibus his eu. Has ex vidisse perpetua, vis partem mollis mandamus at. Ea nam legere mentitum prodesset, no quo lucilius liberavisse, te oratio debitis omittantur eos. Sea ea iusto detracto, ut scripta sapientem suavitate cum, nam deleniti perpetua intellegam an. Ei per officiis detraxit probatus, vim at graecis tincidunt.

Und Deutschlands Städte sterben doch

Auf der Fahrt übers Land entdeckt man seit Jahren sterbende Ortschaften: verwaiste Höfe dämmern vor sich hin, Gasthöfe und Ausflugslokale sind verriegelt und geschlossen, die örtlichen Metzger- und Bäckerbetriebe haben aufgegeben.

Auch in den Städten des Landes sieht es kaum besser aus: renovierungsbedürftige Wohnblöcke, vergammelte Altbauten und so manches, ehemals schmuckes Eigenheim scheint keinen neuen Besitzer zu finden.

Besonders gegen die Verödung der Innenstädte versuchte schon so manche Stadt ein geeignetes Konzept zu finden, seit sich in den Fußgängerzonen und Einkaufszentren erste Leerstände breitmachten. Ganze Häuserzeilen sind mittlerweile in Besitz ausländischer Immobilienbesitzer die die Preise bestimmen. 

Einzelhändler geben auf, weil sie die immer höher steigenden Mieten nicht zahlen können. Doch gerade kleinere Geschäfte waren es, die die Einkaufsstraßen prägten und Lust aufs Stöbern und Entdecken machten. Straßen waren belebt und luden auch am Abend zum Flanieren ein. Es lohnte sich auch für Restaurantbetriebe in der Fußgängerzone.

Die Corona-Krisenzeit scheint das Ausbluten unsere Innenstädte beschleunigt zu haben. Die Leerstände in Geschäfts- und Bürohäuser haben drastisch zugenommen. Schaufenster sind leer, Fassaden unansehnlich, Wände beschmiert, Straßen verschmutzt und vermüllt. Öffentliche Parkanlagen sind zu Angsträumen geworden, Bahnhöfe – Eingangstore zu unseren Städten - befinden sich in einem unansehnlichen Zustand, die Dealer- und Drogenszene breitet sich dort in beängstigendem Maße aus, Unterführungen sind verdreckt und mit Graffiti besprüht. 

Und was Lockdown und „Lockdown light“ in Bezug auf das Kaufverhalten der Bürger nicht ganz geschafft haben, werden vielleicht die kommenden Sparverordnungen herbeiführen, wenn wegen der unsicheren Energieversorgung erneut Schließungen verordnet werden oder Strom- und Gaspreise sich dermaßen erhöhen, dass auch die letzten Einzelhändler, Restaurants und Cafés gezwungen sind ihre Pforten zu schließen.

So ergibt sich eine „Marktbereinigung“. Den sogenannten stationären Handel wird es in naher Zukunft nicht mehr geben. Der Online-Handel übernimmt die Vormachtstellung. Denn Online-Nutzer sind viel besser in ihrem Kaufverhalten nicht nur zu beeinflussen, sondern auch zu kontrollieren. 

Weh denen, die ein Haus zum andern bringen und einen Acker an den anderen rücken, bis kein Raum mehr da ist und sie allein das Land besitzen! Es ist in meinen Ohren das Wort des Herrn: Fürwahr, die vielen Häuser sollen veröden und die großen und feinen leer stehen.
(Jesaja 5. 8, 9)

Sollten Regierungsmitglieder oder Stadtvertreter nicht gemäß ihres Eides entsprechend handeln um „Schaden vom Volk abzuwenden“? Und wie sieht es aus mit dem Bewahren von Recht und Ordnung? Doch selbst wenn es in diese Richtung Bestrebungen im Handel, in Wirtschaft oder in der Kultur geben würde oder gegeben hätte, waren es letztendlich die einschneidenden Corona-Maßnahmen die jedes Gegensteuern verhindern konnten
 

The Wind of Change - Der Wind der Wende

Vor einiger Zeit verglichen die Grünen im Bundestag Graffiti an Straßenbahnen mit der Qualität einer Bach-Kantate. Der Vergleich gibt das wohl unbeabsichtigte Aufschlussreiche an dieser Aussage wieder: Der Niedergang der christlichen Kultur.

Man mag über Graffiti denken wie man will. Die Akzeptanz und Definition von Graffiti ist unterschiedlich geprägt. Meistens sind es jedoch Verschandelungen öffentlicher Flächen. Das hat nichts mit Kunst zu tun auch wenn einige Seiten sie zur Kunstform erheben möchten. Zumeist werden Graffiti oder auch „Tags“ illegal gesprüht und die Sprühdosen auf ebensolche Weise besorgt. Nicht zuletzt entspringen Graffiti dem Milieu der Hip-Hop- und Rapper-Szene. Wer als Parlamentarier Graffiti aus der Sprüher-Szene mit einer Bach-Kantate vergleicht, hat jedes Gefühl sowohl für Kultur als auch für Recht und Ordnung verloren.

Der Komponist Johann Sebastian Bach (1685-1750) stellte alle seine Werke unter das Motto: Gott zur Ehre. Interessant ist für unseren Vergleich, dass er auch die sogenannte Ratswahlkantate komponierte. Sie ist im Bachwerke-Verzeichnis unter dem Titel:„Wir danken dir, Gott, wir danken dir“ (BWV 29) gelistet. Er schrieb sie 1731 zum Anlass der Leipziger Stadtratswahl. Entsprechend ist ein Dank an Gott für das Gedeihen der Stadt enthalten. Auch die Bitte um künftigen Segen und ein Lob an die Macht Gottes kommen darin zum Ausdruck. Die einzelnen Gesangstücke lauten u.a.: „Gottlob! Es geht uns wohl!“ und „Gedenk’ an uns mit deiner Liebe“.

Es ist kaum vorstellbar, dass das öffentliche Loben Gottes verbunden mit Danken und ihm Ehre bringen, gegenwärtig im politischen Raum eine Mehrheit finden würde.

Stattdessen erreichen Auftritte linker Musik-Gruppen wie z.B. die der Hip-Hop-Band „K.I.Z“ und „Sahne-Fisch-Filets“ größte Anerkennung. Beide Bands traten neben anderen am 3.September 2018 in Chemnitz beim Konzert „gegen rechts“ auf. Die Veranstaltungsreihe unter dem Motto „Wir sind mehr“ wurde vom Kanzleramt offiziell gefördert. Auch Bundespräsident Frank Walter Steinmeier, Repräsentant unseres Staates, lobte den Auftritt beider Gruppen als eine Antwort auf den rechten Mob.

Ein Songtitel von K.I.Z. lautet:„Ich hab’ zwei Kugeln in der Kammer, eine für Papa und eine für Mama“. In einem anderen Song von K.I.Z. „Hurra, die Welt geht unter“ heißt es z.B.: „Der Kamin geht aus, wirf mal noch 'ne Bibel rein/Die Kids gruseln sich, denn ich erzähle vom Papst / Dieses Leben ist so schön, wer braucht ein Leben danach

 

Nicht nur die Texte sondern auch die Bilder in den Musikvideos sind verstörend und schlichtweg abstoßend. Auf Wikipedia wird der Song folgendermaßen kommentiert: „Somit zeichneten K.I.Z auf ihrem Album den Weltuntergang in einer nie dagewesenen Schönheit.“ (sic!) Oder: “K.I.Z. sehen den Weltuntergang in diesem Fall nicht negativ, sondern eher als Neuanfang“. (https://de.wikipedia.org/wiki/Hurra_die_Welt_geht_unter ).

Auch die Musik-Gruppe „Sahne-Fisch-Filet“ verbreitet freche, zynische, obszöne, brutale und ehrverletzende Songtexte. Gewalt, Hass und Verachtung kommen darin in unfassbarer Massivität zum Ausdruck. Die Bandmitglieder verstehen ihre Texte als „gesellschaftskritisch“ und als eine Abrechnung mit einer als rechts-konservativ empfundenen deutschen Gesellschaft.

Entsprechend texten die als gewaltfrei gefeierten Jungs brutalstmöglich: (hier ein„milderes“ Beispiel):

Ich ramm die Messerklinge in die Journalistenfresse
Bullen hör’n mein Handy ab (spricht er jetzt von Koks)
Ich habe fünfzig Wörter für Schnee, wie Eskimos
Trete deiner Frau in den Bauch, fresse die Fehlgeburt
Für meine Taten werd ich wiedergebor’n als Regenwurm
Sei mein Gast, nimm ein Glas von mei’m Urin und entspann dich
Zwei Huren in jedem Arm mit Trisomie einundzwanzig.


 

Suchet der Stadt Bestes

Während der Reformation hatten viele Menschen erkannt, dass die Bibel der Maßstab für Glauben und Leben sein muss. Das Licht des Evangeliums strahlte erneut in Gesellschaft und Politik und besonders auch in der neu erstandenen Evangelischen Kirche.

„Suchet der Stadt Bestes!“ (Jeremia 29.7) enthält den Auftrag Gottes, sich für das Wohl des Allgemeinwesens einzusetzen. Und gemäß dieses Auftrags handelten viele Verantwortliche in Politik, Gesellschaft, Handel und Kultur.

Wie wir gesehen haben, ist Bach ein Beispiel davon. Und die Widmung seiner Kantate an den Stadtrat macht deutlich, dass die Ratsherren sich des Segens Gottes gerne versichern wollten.

Der Glaube an Gott war im allgemeinen Leben tief verankert und die Ehrfurcht vor Gott allgegenwärtig. Man denke nur an das Lied des Nachwächters in dem es u.a. heisst: 

„Hört, ihr Herrn und laßt euch sagen: unsre Glock hat eins geschlagen! Ist nur ein Gott in der Welt, ihm sei alles anheimgestellt.“ 

Welcher Politiker aus Staatsparlament oder Stadtrat fühlt sich heute vor dem einen Gott verantwortlich? 

Hat sich nicht gerade unlängst die amtierende Kulturministerin Claudia Roth (Die Grünen) gegen den Absolutheitsanspruch des Gottes der Bibel gewehrt? Sie empörte sich, weil am neu errichteten Berliner Schloss wie seinerzeit folgende Bibelworte angebracht wurden:„Es ist in keinem andern Heil, ist auch kein anderer Name den Menschen gegeben, denn in dem Namen Jesu, zur Ehre Gottes des Vaters"(Apostelgeschichte 4.12).

"Vor Jesus müssen einmal alle auf die Knie fallen: alle im Himmel, auf der Erde und im Totenreich. Und jeder ohne Ausnahme wird zur Ehre Gottes, des Vaters, bekennen: Jesus Christus ist der Herr!" (Philipper 2.10,11).

Politiker verzichten zunehmend bei ihrer Amtsvereidigung auf den Satz „So wahr mir Gott helfe“.

In der Präambel der EU-Verfassung wurde der Gottesbezug bereits herausgenommen.

Hatte der Gottesbezug in unseren Verfassungen ehemals nicht die wichtige Funktion, Politiker daran zu erinnern, „dass unsere menschliche Weisheit und unser Können begrenzt sind“?

 

Israel als Beispiel

Der Prophet Micha berichtet in der Bibel über eine Entwicklung, wie wir sie heute beobachten. Sie begann um das achte Jahrhundert v. Chr.: Israel und Juda hatten den Gott der Bibel verlassen. 

Die reichen Grundbesitzer wurden immer reicher und die armen Bauern immer ärmer.

Letztere wanderten in die Städte aus, die durch Armut und Lasterhaftigkeit gekennzeichnet waren. Daneben bestand das Luxusleben der Oberschicht mit ihrer Grausamkeit gegen die Armen. Der Handel mit den anderen Völkern führte außerdem deren falsche religiöse Sekten und deren Sittenverderbnis ein. Kurz gesagt: Die Verhältnisse glichen sehr denen des Christentums der westlichen Welt von heute. Vor diesem dunklen, verweltlichten Hintergrund schrieb Micha seine Weissagungen wobei es vor allem um drei Städte ging: Samaria, Jerusalem und Bethlehem. (William Mac Donald im Kommentar zur Bibel zu Micha 7.Micha 7.4:„Der Beste unter ihnen ist wie ein Dornstrauch, der Rechtschaffenste schlimmer als eine Dornenhecke“. Auffallend ist, dass das, was Micha daraufhin als Gipfel der Ungerechtigkeit beschreibt „Denn der Sohn verachtet den Vater, die Tochter lehnt sich auf gegen ihre Mutter, die Schwiegertochter gegen ihre Schwiegermutter; des Mannes Feinde sind seine Hausgenossen“ (7.6),

vom Herrn Jesus in Mt 10.35–36 zitiert wird. Und zwar verwendet er das Zitat prophetisch im Zusammenhang mit den Konsequenzen, die die Verkündigung des Evangeliums mit sich bringen: Der Widerstand der Welt, Menschen die nicht an ihn glauben wollen und die Ungerechtigkeit der menschlichen Herzen werden wachsen. Das Licht der Gnade wird abgelehnt was zu einem Hass führt, der selbst die natürlichen Zuneigungen zerstören wird

Babylon

Der Zustand in unseren Städten ist signifikant für den moralischen und ethischen Zustand unserer Gesellschaft. „Suchet der Stadt Bestes“? Über den Zustand der von Gott abgefallenen Gesellschaft schreibt die Bibel am Beispiel der Stadt Babylon. Die ursprüngliche Stadt Babylon war der Geburtsort des Götzendienstes. Die Bewohner dieser Stadt bauten dort den Turmbau zu Babel, der ein Monument ihrer Rebellion und falschen Religion war. 

Das zukünftige Babylon wird als das gesamte weltweite Reich des Antichristen (=Gegenchristus) beschrieben, mit all seinen politischen, wirtschaftlichen und religiösen Aspekten
 Gott wird über dieses Reich, dessen Entwicklung wir deutlich erkennen, sein lang angekündigtes Gericht ausüben. Und der herbeigeführte Fall Babylons beendet die letzten Reste der Normalität, die nach all den einzelnen göttlichen Gerichten in der Welt noch übrig sein werden. Das Leben auf der Erde wird völlig aus den Fugen geraten sein, und das Ende steht bevor. Es gibt keine Musik mehr, kein Gewerbe, keine Nahrungszubereitung (»Mühlstein«), keine Energie für Licht und keine Hochzeiten, denn Gott wird die Verführer und die Verführten vernichten (Fußnote in der MacArthur- Studienbibel zu Offenbarung 18.22).

Und ein anderer Engel folgte ihm, der sprach: Gefallen, gefallen ist Babylon, die große Stadt,weil sie mit dem Glutwein ihrer Unzucht alle Völker getränkt hat! (Offenbarung 14.8)

Am 16.9.2022 veröffentlichte Spiegel-Online eine Karikatur zur Verödung der Innenstädte: Verriegelte Fenster, leere Straßen und verfallene Häuser. Auf dem Eingangstor hatte der Zeichner einen weinenden Engel angebracht. Es scheint, als ob dieser über den Niedergang der Stadt weint. Ob beabsichtigt oder nicht. In dieser kleinen Figur liegt tatsächlich eine dramatische Aussage nicht nur über den jämmerlichen Zustand der Städte, sondern auch über den aktuellen Zeitgeist mit seinen Folgen .

Die Interpretation liegt nahe, dass der Engel über die Menschen weint , die sich von Gott abwenden und er weiß, dass durch ihre Abkehr das zeitliche und ewige Gericht über sie kommen wird.

D er weinende Engel erinnert auch an den Propheten Jeremia, der als der weinende Prophet bezeichnet wird. 

Er musste viele Weissagungen und Aussprüche über das Volk verkünden. Es zerriss ihm das Herz, und man ist bisweilen beim Lesen des Bibeltextes schockiert. Einmal über die Widerspenstigkeit des Volkes und seine Irrwege. Vor allem auch wegen der völligen Abwendung von ihrem Gott, der sie aus Ägypten, aus ihrem Sklavenleben herausgeführt hatte, ihnen immer wieder liebevolle Fürsorge entgegen gebracht, sie mit Langmut geführt und mit Wunder begleitet hatte. (_Babylonischen Gefangenschaft - Vergleiche zur Gegenwart, AMS)

Gott will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen“(1.Timotheus 2.3,4)
 

Unsere täglichen Bytes gib und heute?

Die Bibel unterscheidet zwischen Wissen, das von oben und Wissen das von unten inspiriert ist. Gerade die Öffnung des Menschen für das Wissen von unten hat zur Trennung von Gott geführt. Die hermetischen Künste sind höchst gefährlich und dem biblischen Gott ein Gräuel. Ein Christ soll lernen, sich davon zu distanzieren, bewusst und entschieden“nein danke“ zu diesem Erkenntnisangebot zu sagen. Aus dem Buch:Freimaurerei - Wurzeln, Ziele, Hintergründe von Martin Hohl-Wirz (2008, Lichtzeichen-Verlag)

Der Biss in die Frucht

Im Garten Eden fand einst ein Erkenntnisangebot von unten statt, mit schweren und weitreichenden Folgen: Da sprach die Schlange zu der Frau: Keineswegs werdet ihr sterben! Sondern Gott weiß: An dem Tag, da ihr davon esst, werden euch die Augen geöffnet, und ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was Gut und Böse ist! (1.Mose 3,4-6 ) Wir alle wissen, wie das Ereignis seinen Lauf nahm: Eva glaubte der Schlange, nahm die Frucht und biss hinein. 1

1Im Garten war die Erkenntnis des Guten und Bösen noch nicht vorhanden; die Prüfung bestand darin, sich im Gehorsam einer Handlung zu enthalten, die, weil sie verboten war, eine Sünde war. (Bibelkommentare, Darby, Betrachtungen zu 1.Mose)


 

Eva gab damit einer dreifachen Versuchung nach: 

1.Der Lust des Menschlichen: Die Frucht war gut zu essen. 

2.der Lust der Augen: die Frucht war schön anzusehen, 

3.Dem Hochmut des Lebens:“Ihr werdet sein wie Gott.“


 

Bytes und Apple

Das amerikanische Unternehmen Apple entwickelte Computer und Laptops und brachte 2007 sein erstes Smartphone mit dem von ihm entwickelte Betriebssystem Android auf den Markt. 

Das Unternehmenslogo von Apple ist wohl eines der bekanntesten Designs weltweit. Der Corporate Desinger Rob Janoff hat es entworfen: einen stilisierten, angebissenen Apfel. Der Biss sollte u.a. das Wortspiel Byte, Bite (= Biss) implizieren und nicht zuletzt metaphorisch daraufhin deuten, dass die Nutzer in das Wissen „hinein beißen“, welches ihnen das Gerät, bzw. die digitale Nutzung ermöglicht. Doch das Logo wurde auch mit dem Garten Eden in Verbindung gebracht: “in dem Eva von einer verbotenen Frucht abbiss, die sie vom Baum der Erkenntnis gepflückt hatte und.

die, wenn Sie sich erinnern können, ihr Weisheit der Götter gewährte, als sie der Versuchung nachgab.“

https://www.logogeist.de/blog/apple-logo-geschichte-markenbildung-logoentwicklung


 

Es verwundert nicht, dass der biblische Bericht in diesem Zusammenhang nicht nur falsch interpretiert, sondern auch als eine Mythologie der Götter dargestellt wird. 

Satan hatte Adam und Eva Gottes Absichten falsch ausgelegt, indem er behauptete, dass Gott ihnen etwas vorenthalten wolle, das ihnen nützlich sei. Letztendlich hat er Adam und Eva nicht nur verführt, betrogen und belogen, sondern sie auch davon abgelenkt, die Früchte vom Baum des Lebens zu essen, von dem sie hätten essen sollen. 

Adam und Eva schenkten ihre Aufmerksamkeit einer Verführung, die ihnen nichts Gutes brachte. Gottes Anordnungen und Ordnungen zu ignorieren ist Ungehorsam, und Ungehorsam ist Sünde. Mit dieser Sünde kam der Tod in die Welt, wie Gott es gesagt hatte: „Aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tage, da du von ihm isst, musst du des Todes sterben (1. Mose 2,17). 


 

Die täglichen Bytes – Der herzhafte Biss in die digitale Welt

Smartphones (smart = intelligent, schlau) und Co sind aus unserem Leben kaum mehr wegzudenken. Im Internet werden uns unvorstellbare Mengen an Wissen zur Verfügung gestellt und jeden Tag kommen neue Informationen und Erkenntnisse hinzu. 

Malcolm Muggeridge (1903 bis 1990) schrieb 1979 in seinem Buch „Jesus Rediscovered“ (S. 11), dass durch die Proklamation „Bildung für alle“ vielfach die Beeinflussung des Menschen ermöglicht wurde: „Meist aber führt die „Bildung“ nur dazu, dass die Dummheit noch vergrößert wird, die Einbildung weiter aufgebläht wird, die Leichtgläubigkeit gefördert wird und dass diejenigen, die ihr ausgesetzt sind, unter die Willkürherrschaft von Gehirnwäschern gebracht werden, die über Druckerpressen, Radio und Fernsehen verfügen.“ Was würde Muggeridge heute schreiben, wenn er Smartphone und die digitale Welt kennengelernt hätte?


 

Die digitalen Techniken haben unser aller Leben fest im Griff. Unbestritten können Smartphone und Co nützlich angewendet werden und bei vielen Erledigungen sind sie sehr hilfreich. Ob beruflich oder privat, nichts läuft mehr ohne digitale Kommunikation, Terminplanung, Bilderstellung, Notizen, Landkarten und Routen. Sie senden uns Nachrichten im Minutentakt, geben uns Informationen zum Wetter, Gesundheit, Konsum, Reisen und Essen. Sie sind Ratgeber, Lebenshelfer und erleichtern die Abwicklung behördlicher und persönlicher administrativer Vorgänge. 

Aber sie überfluten uns auch mit Bildern, Filmen, Spielen, Podcasts, Musik und Social Media-Nachrichten. Die Gefahr besteht, dass die kleinen Alltagshelfer unser Leben vollständig beeinflussen. Um in Bilde zu sprechen: Die kleinen Bytes knabbern unsere sinngebenden Aufgaben an .1

Keine Generation in der gesamten Weltgeschichte sei mehr dafür disponiert, Ablenkung in den Alltag zu lassen, als die heutige, stellt Tony Reinke (Jahrgang 1977) in seinem Buch „Wie dein Smartphone dich verändert“ 2 – fest.

Das Smartphone, so Tony Reinke, habe den Charakter eines mächtigen Götzen.

1Der neuest Trend sind banale Videos, die wiederkehrende Vorgänge zeigen. Sie sind nie komplex, sondern leicht zu verstehen und verlangen dem Betrachter keine gesteigerte Konzentration oder geistige Mitarbeit ab. Diese Videos sollen angeblich Stress abbauen, wohltuend und entspannend sein. Letztendlich wird der Mensch passiv gemacht. 

2Reinke gibt auch Tipps, wie man mit seinem Smartphone „smart“ umgehen kann. Denn der Journalist ist nicht gegen das Smartphone an sich. Beispiele: „Lösche alle überflüssigen, deine Zeit verschwendenden Apps.“ „Wenn du Zeit mit der Familie oder mit Freunden verbringst, oder wenn du in der Gemeinde bist, lass dein Handy in der Schublade.“ 
Für Reinke sorgt das Smartphone dafür, dass Menschen ihres „Platzes in der Zeit“ verlustig gehen: „Wir verlieren uns in der virtuellen Welt und vergessen die Welt aus Fleisch und Blut um uns herum, und wir verlieren unser Zeit-empfinden.“ Ein weiterer Punkt: „Unsere digitalen Geräte können uns nicht leiten, sie können nicht unsere Geschichte planen, sie können nicht unsere Prioritäten festlegen – all diese Ziele fallen als unbedeutend unter den Tisch im Vergleich zum Jetzt-Selbstzweck der Technik.“ Reinke kommt dann auf einen interessanten Aspekt zu sprechen, über den in der Christenheit ganz wenig nachgedacht wird: über die Körperlichkeit des Christseins. Das Verhältnis von Mensch zu Mensch verändert sich im digitalen Zeitalter dramatisch. Im digitalen Raum verliert sich ein ganz wichtiger Bezugspunkt des sozialen Miteinanders: Wir haben uns nicht mehr im Blick, wir haben keinen Augenkontakt mehr. 

NDer Besitz eines Smartphones ähnele nämlich der Beziehung zu einem hoch anspruchsvollen, aufmerksamkeitshungrigen Partner. Wer könnte dieser „Partner“ wohl sein?


 

Erkenntnisangebot von unten

Satan ist der personale Gegenspieler Gottes. 

Er ist nicht das Gebilde religiöser Fantasie, sondern ein Wesen so real wie der Mensch selbst. Die Bibel schreibt von ihm, dass er ein Lügner ist, ein Verführer und ein Mörder, der seine Ziele durch List und Verschlagenheit erreicht. Er ist zwar nicht allgegenwärtig (Allgegenwart ist ein Attribut, das nur Gott zukommt) – aber er ist überall zu finden, was für seine Zwecke aufs Gleiche hinausläuft. Satan hasst Gott um Seinetwillen, und er hasst alles, was Gott wertvoll ist, eben aus dem Grund, weil Gott es liebt. (Aiden Wilson Tozer 1897-1963)


 

Deshalb kann er auch als der aufmerksamkeitshungrige Partner betrachtet werden, der alles daran setzt, um erneut die Menschen von der guten Gemeinschaft mit Gott abzubringen.

Sein Betätigungsfeld ist mittlerweile - „dank“ Smartphone und Co - weltumspannend. Das Internet, die globale Autobahn, ermöglicht ihm eine viel bessere Präsenz. Sein Ziel ist nicht neu: Verführung des Menschen, Ablenkung von Gott und Gottes Wahrheit in Zweifel ziehen. 

So wie Satan damals offen die Aussage Gottes hinterfragte, dass das Gericht über den Ungehorsamen unausweichlich ist, so hinterfragen oder leugnen auch heute noch seine Anhänger die Existenz einer Hölle und die ewige Verdammnis.


 

Denn alles, was in der Welt ist, die Lust des Fleisches und die Lust der Augen und der Hochmut des Lebens, ist nicht von dem Vater, sondern ist von der Welt. (1.Joh 2,16)

Hier sind sie wieder, die drei Verführungsstrategien: 

1.sinnliche, körperliche Wünsche (Die Frucht war gut zu essen), 2.böses Verlangen, das entsteht, wenn wir Dinge begehrlich betrachten, die uns nicht gehören oder uns verboten sind (Die Frucht war schön anzusehen) und 3. die Lust an der Selbstoptimierung, Selbstverherrlichung, sich über Gott zu erheben (Ihr werdet sein wie Gott).


 

Erkenntnisangebot von oben

Der Anfang der Erkenntnis ist Ehrfurcht vor Gott…. (Sprüche 1,7a) 

Die Absicht Gottes war ohne Zweifel, die Menschen durch den Baum des Lebens mit sich selbst, in Verbindung zu bringen, um die Gemeinschaft im Garten Eden ewig genießen zu können. Doch wegen des Ungehorsams musste Gott einen großen Umweg – den des Kreuzes von Golgatha – gehen: Jesus Christus ging in den Tod und übernahm stellvertretend die Strafe für den menschlichen Ungehorsam die jeder Mensch verdient hatte, weil wir alle - Nachfahre von Adam und Eva - mit der Sünde kontaminiert sind. Doch Jesus blieb nicht im Tod. Das Wichtigste ist, dass er auferstanden ist und lebt. 

Dadurch ist die Möglichkeit eines ewigen Lebens mit Gott wieder hergestellt. Sein Angebot an jeden Menschen besteht darin, uns aufgrund dieses Rettungsplan den Zugang zum ewigen Leben wieder zu ermöglichen:“Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit (1Joh 1.9) .

Sünde kann in der Gegenwart des heiligen Gottes nicht existieren. Und die Folge der Sünde ist das ewige Verderben. Gott weiß um die Furchtbarkeit dieses ewigen Zustands . Er will uns davor retten.

Denn dies ist gut und angenehm vor Gott, unserem Retter, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen (1.Timotheus 2.3,4)

Gottes Wort, das Wort der Wahrheit, gehört zum Angebot von oben. Wenn wir darin lesen, erkennen wir mehr und mehr wer er ist, seine Liebe, seine Plänen und seine Heiligkeit.

 

Die Bibel warnt mehrfach, dass wir uns nicht von Gott abwenden und von weltlichen Dingen ablenken lassen. Die nachfolgende Aufzählung ist wie eine aktuelle Beschreibung des Zustands unserer Gesellschaft, wie sie sich auch im Internet präsentiert:

Das aber sollst du wissen, dass in den letzten Tagen schwere Zeiten eintreten werden. Denn die Menschen werden selbstsüchtig sein, geldgierig, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unenthaltsam, zuchtlos, dem Guten feind, treulos, leichtsinnig, aufgeblasen, das Vergnügen mehr liebend als Gott; dabei haben sie den Schein von Gottseligkeit, deren Kraft aber verleugnen sie. 
Solche meide!“ ( NT 2Tim3,1-5) .


 

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